Die erfolgreichen NRW-Turner der AK 11/12

Die erfolgreichen NRW-Turner der AK 11/12

Das Jahr 2020 wird in vielerlei Hinsicht in die Geschichtsbücher eingehen. Einen Teil schrieben die NRW-Turner mit ihrem historischen Erfolg beim Deutschland-Pokal und den Deutschen Jugendmeisterschaften in Schwäbisch Gmünd. Mit den gezeigten Leistungen gelingt NRW der Erfolg des Jahrhunderts und leitet zugleich eine neue Ära des deutschen Turnens ein.

Einzelsiegerin Elisabeth Schonlau aus Detmold

Einzelsiegerin Elisabeth Schonlau aus Detmold

Am 18. Oktober trafen sich die besten Nachwuchsturnerinnen aus den Turntalentschulen des Deutschen Turner-Bundes (DTB) zu ihrem jährlichen Stelldichein beim Turn-Talentschul-Pokal des DTB. Um diesen von den Aktiven sehnlichst herbeigewünschten Saisonhöhepunkt unter Corona-Bedingungen durchführen zu können, hatte sich der DTB dazu entschlossen, die Teams aus den verschiedenen Turntalentschulen regional zusammenzufassen und die Wettkämpfe an drei verschiedenen Orten zeitgleich durchzuführen. Somit turnten die Teams in Berlin, Dortmund und Mannheim und Sieg und Punkte.

Das Multi-Sportevetn des DTB vom 5. - 8. November im CASTELLO Düsseldorf muss leider ohne Zuschauer stattfinden. Die Deutschen Meisterschaften im Gerätturnen, der RSG und dem Trampolinturnen werden vor leeren Rängen durchgeführt. Die aktuellen, dynamischen Entwicklungen rund um COVID-19 und die gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen (Erlass des Staatssekretärs vom 12.10.2020 als Ergänzung zur aktuellen Coronaschutzverordnung) führen heute zu dem unumgänglichen Entschluss, die Veranstaltungen unter Ausschluss von Zuschauern durchführen zu müssen. 

Da im Jahr 2020 keine Qualifikationswettkämpfe durchgeführt werden können, ist eine grundsätzliche Meldung aller Aktiven zu den DMKM im Rahmen des IDTF 2021 Leipzig möglich. Das TK Mehrkämpfe bittet darum, sich bei der Meldung an der B-Qualifikationspunktzahl des Jahres 2019 für den in 2021 zu meldenden Wettkampf zu orientieren. 

(DTB) Wären die Olympischen Spiele in Tokio nicht Corona-bedingt ins nächste Jahr verschoben worden, hätte der Deutsche Turner-Bund (DTB) am Sonntag seine Teams für das Großereignis nominiert. Stattdessen stellte sich das Turn-Team der Frauen einem eigens kreierten Battle, um seinen Fans mal wieder etwas Besonderes zu bieten. Der Wettkampf war im Livestream auf Turn-Deutschland.TV zu verfolgen.

Die für den 6. Juni 2020 geplanten NRW-Mehrkampfmeisterschaften in Bergisch-Gladbach mussten nun leider auch abgesagt werrden. Die Qualifikationen für die DMKM 2019, die im jeweiligen Wettkampf für 2019 erzielt wurden, werden für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften anerkannt.

Annika Brüske beim Landescup 2019

Annika Brüske beim Landescup 2019

Der Landescup im Gerätturnen mit Seniorenmeisterschaften und Quali D-Cup Frauen, der am 14. /15. März in Hamm stattfinden sollte, muss leider abgesagt werden. Dasselbe Schicksal ereilt den Auftakt der WTB-Liga Frauen am 22./23. März in Greven. Soeben erreicht uns die Info, dass auch die Westfälischen Meisterschaften RSG in Paderborn am 14./15. März nicht stattfinden werden.

v.li. Adrian Thomson, Luka Frey, Emilie Volikova (alle SV Brackwede)

v.li. Adrian Thomson, Luka Frey, Emilie Volikova (alle SV Brackwede)

Einige Enttäuschungen gab es für die westfälischen Trampolinturner bei den internationalen GymCityOpen in Cottbus. Einzig Luka Frey schaffte es in den Endkampf und sicherte sich dort die Silbermedaille. Die anderen Starter des Westfälischen Turnerbundes gingen leider leer aus.

Die NRW-Mehrkampfmeisterschaften 2020 finden am Samstag, 6. Juni in Bergisch Gladbach statt. Der Rheinische Turnerbund mit seinen Beauftragten für Gerätturnen, Leichtathletik, Schwimmen und Friesenkampf wird diese Großveranstaltung organisieren. Nach 2014, 2016 und 2018 wird es wieder eine Mehrkampfmeisterschaft der kurzen Wege geben.  pdf Ausschreibung NRW-Mehrkampfmeisterschaften 2020 (417 KB)

Siegerin beim RTB-Pokal: Mia Lutkova

Siegerin beim RTB-Pokal: Mia Lutkova

Zum 13. Mal fand am 29. Februar in Essen der Pre-Olympic-Youth-Cup statt, dem am 1. März der RTB-Pokal folgte. Zu beiden Wettkämpfen hatten die Vereine und Turnzentren aus ganz Deutschland sowie auch aus den Niederlanden und Belgien ihre besten Nachwuchsturnerinnen gemeldet, so dass Turnkunst auf hohem Niveau geboten wurde.

Auf dem Balken v.l. Julie Tiemann (a.K.), Reese Dinter, Xenia Fischer, Melissa Friesen (alle BTW Bünde); knieend v.l.Enid Cutler (SF Sennestadt) und Lia Feline Mass (KTV Detmold)

Auf dem Balken v.l. Julie Tiemann (a.K.), Reese Dinter, Xenia Fischer, Melissa Friesen (alle BTW Bünde); knieend v.l.Enid Cutler (SF Sennestadt) und Lia Feline Mass (KTV Detmold)

Mit diesen drei Worten kann man die diesjährigen westfälischen Jugendmeisterschaften im weiblichen Gerätturnen, die am 22. Februar in Bünde stattfanden, kurz zusammenfassen. Denn nur fünf Turnerinnen aus den Altersklassen 12 bis 15 stellten sich dem Kampfgericht. Und die kamen ausschließlich aus dem ostwestfälischen Bereich, genau aus den Stützpunkten Bünde und Detmold. Bleibt die offene Frage, wo die anderen Turnleistungsstützpunkte geblieben sind.

„Das ist schon bitter!“ –  Die Enttäuschung stand Mara Steinborn, Stamm-Turnerin der Kunstturnvereinigung Dortmund (KTV), ins Gesicht geschrieben. Zu gerne hätte die 20-Jährige ihrem Team noch zum Aufstieg in die Regionalliga verholfen. Doch am Schluss fehlten fünf Zehntel zum entscheidenden dritten Platz beim Aufstiegskampf am 8. Dezember 2019 im bayrischen Unterföhring.

Courtney Tulloch an den Ringen

Courtney Tulloch an den Ringen

In der regulären Bundesliga-Saison auswärts 49:21 nach Score- und 12:0 nach Gerätepunkten klar verloren, dazu noch der Verletzungsausfall von Daniel Uhlig, der in den letzten Begegnungen ein starkes Comeback am Boden gefeiert hatte – die Vorzeichen standen nicht allzu gut vor dem Wettkampf der Siegerländer Kunstturnvereinigung gegen den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau im Kampf um die Bronzemedaille in der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Männer, die am 30. November in Ludwigsburg ausgetragen wurden.

Am 16./17. November 2019 wurde in Abbehausen bei Bremerhaven der Nachwuchspokal im Korbball in den AK 14/15 und 16/17 ausgetragen. Westfalen konnte Mannschaften in beiden Altersklassen stellen. Die Mannschaften setzten sich aus Spielerinnen aus insgesamt fünf westfälischen Korbballvereinen zusammen. Beteiligt waren TuS Langenholzhausen,  TuS Helpup,TuS Eisbergen, SV Bentorf und SG Kalldorf. Die Spielerinnen hatten sich gemeinsam mit ihren Trainerinnen seit Anfang September vorbereitet.

Am 23. November empfingen die Turner des TuS Leopoldshöhe den Tabellenzweiten SUS Stadtlohn und verloren den Wettkampf mit nur einem Scorepunkt und der letzten geturnten Übung. Topscorer des Tages waren Lukas Schmerling und Yannic Marksmann mit jeweils 12 Scorern. Die Tageshöchstwertung ging ebenfalls an Yannic Marksmann mit 13,80 Punkten am Sprung. Das heißt nun: Platz vier für die Leos zum Saisonende.

Ein äußerst erfolgreiches Wettkampfwochenende liegt hinter den Turnern aus Westfalen, die am diesjährigen Deutschland-Cup am zweiten Novemberwochenende beim TSVE Bielefeld teilgenommen haben, dem Bundesfinale der Landesklasse. Auch in diesem Jahr konnte sich der Westfälische Turnerbund behaupten und sicherte sich sowohl Samstag als auch Sonntag den verdienten Mannschaftssieg. Die Westfalen konnten sich in allen Disziplinen über großartige Platzierungen freuen.

Curtis Beckmann am Seitpferd

Curtis Beckmann am Seitpferd

Für die Turner des Tus Leopoldshöhe ging es am vergangenen Wochenende in Richtung der holländischen Grenze, nach Mettingen. Die Leos unterlagen ihren Gegnern mit 29:21 Scorepunkten. Topscorer des Wettkampfes wurde Ricardo Woltering aus Mettingen mit 10 Zählern, gefolgt vom Leopoldshöher Yannic Marksmann mit 7 Scorepunkten.

Perfekter Abschluss der regulären Bundesligasaison 2019 für die Turner der Siegerländer Kunstturnvereinigung: durch einen in dieser Deutlichkeit nicht erwarteten Sieg mit 57:14 Score- und 12:0 Gerätepunkten über den bis dahin in der Tabelle auf Rang vier liegenden SC Cottbus gelang der SKV zum zweiten Mal nach 2016 der Einzug in das Finale der Deutschen Turnliga am letzten Novemberwochenende in Ludwigsburg. Dort treffen sie im Kampf um die Bronzemedaille auf den TV Schwäbisch-Gmünd Wetzgau, während das Meisterschaftsfinale die KTV Straubenhardt und die TG Saar bestreiten werden.

Nach acht Jahren Abstinenz wird ab der kommenden Saison wieder auf Bundesliga-Niveau in Bünde geturnt. Die Turnriege von BTW-Cheftrainerin Marion Bohlmeier zeigte beim vierten und abschließenden Saisonwettkampf der Kunsturnen-Regionalliga Nord ihre beste Saisonleistung und sicherte sich durch eine bundesligataugliche Gesamtpunktzahl von 174,20 den Tagessieg sowie den sicheren 2. Aufstiegsplatz hinter Regionalligameister TG Kassel. 

Mia Lutkova und Lia Feline Mass (beide KTV Detmold) nahmen am Bundeskadertest Gerätturnen weiblich in Halle/Saale teil und zeigten sich zufrieden mit ihren Ergebnissen. Denn Mia hatte in der Altersklasse 9 den 5. Platz und Lia in der Altersklasse 11 den 10. Platz erreicht. Zwei respektable Ergebnisse, mit denen sie sich in der Konkurrenz der insgesamt 47 angetretenen Nachwuchstalente aus ganz Deutschland sehen lassen können. Jetzt muss die genaue Auswertung aller abgeprüften athletischen und technischen Testaufgaben abgewartet werden, ob diese Platzierungen auch für einen Bundeskaderplatz reichen.

Die Sieger im Einzel: Emilie Volikova und Adrian Thomson

Die Sieger im Einzel: Emilie Volikova und Adrian Thomson

Ein Riesenerfolg für die westfälischen Trampolinturner bei den Deutschen Meisterschaften 2019, die in diesem Jahr in Dessau stattfanden. Emilie Volikova und Adrian Thomson holten sich jeweils in ihrer Altersklasse in der Kategorie Einzel den Deutschen Meistertitel. In der Kategorie Synchron ging der Sieg ebenfalls nach Westfalen. Nele Quiel und Jonna Hofmann kamen ebenfalls ganz oben aufs Treppchen. Herzlichen Glückwunsch!

Wechselbad der Gefühle für die SKV und ihre Anhänger in einem bis zu Letzt auf Messers Schneide stehenden Bundesligawettkampf im bayerischen Pfuhl. Am Ende setzten sich Routine und Kampfstärke der Siegerländer durch, die somit auch die Chance auf eine Teilnahme am Ligafinale wahren konnten. Rund 700 Zuschauer in der ausverkauften Dreifachturnhalle in Neu-Ulmer Stadtteil Pfuhl sorgten für gute Stimmung und geizten auch nicht mit Beifall für die Gäste aus dem Siegerland.

Die männliche B-Jugend der Indiaca Abteilung der CVJM Sylbach/Pivitsheide hat erneut die Deutsche CVJM Jugendmeisterschaft gewonnen. Nach 2017 und 2018 steht das Team auch 2019 oben auf dem Podest. Damit wird ein 30 Jahre alter Rekord des CVJM Kusterdingen eingestellt, die Ende der 80er Jahre auch drei Mal hintereinander B-Jugend Meister werden konnten. Das Team, bestehend aus David Kästner, Florian Beckmann, Petrus Tadday, Jannik Skroblin, Niels Freckmann, Niklas Gieselmann und Michael Dummler, war als Favorit in das bayrische Speichersdorf angereist. 

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